Happy Halloween

Diese Woche war zum ersten mal seit ich hier bin keine Schulklasse da. Dies bedeutete aber nicht, dass wir uns ausruhen konnten, denn Freitag und Samstag stand Spooky Trail auf den Plan und dafür musste noch einiges vorbereitet werden. Am Montag fing es dann mit vorbereiten an.

Dienstag war dann eine kleine Abwechselung von unseren Alltag hier, denn wir wurden von der YMCA Group in deren Räumlichkeiten eingeladen. Dort haben wir dann andere Mitarbeiter kennengelernt, die Geschichte von YMCA kennengelernt, Videos angeguckt, ein leckeres Mittagessen gehabt und Schlussendlich auch eine kleine Stadtführung durch Southampton.

Nach unseren freien Mittwoch ging es Donnerstag und Freitag weiter mit vorbereiten. Freitagabend wurde dann der erste Spooky Trail veranstaltet. Am Samstag fanden noch drei andere Spooky Trails statt. Meine Aufgaben waren Gesichter bemalen, an einer Station sitzen und Sachen verteilen und zum Ende hin beim Lagerfeuer die Lieder mitsingen.

Happy Halloween
Ausschnitt aus einem Video. Ganzes Video auf Instagram ymcafairthornemanor

Heute werde ich mich auf die kommende Woche vorbereiten, da hier in England die Ferien angefangen haben und nächste Woche Kinder kommen für jeweils einen Tag kommen und wir immer eine eigene Gruppe für einen Tag haben. Außerdem gehen wir heute Abend noch mit ein paar Leuten essen, da heute für einen der letzte Tag hier ist.

Die Woche fing wieder mit Training an. Wir haben die Möglichkeit bekommen, nochmal das zu wiederholen wo wir uns noch unsicher sind.

Mittwoch hatte ich meinen freien Tag und eine Freundin und ich sind nach Southampton gefahren und haben dort eine Waffel gegessen. Danach war uns beiden schlecht, aber sie war einfach zu lecker, um sie da stehen zu lassen.

Donnerstag und Freitag hatten wir die Möglichkeit bei einen erfahrenen Kollegen die Einheit zu begleiten und gucken wie er die Einheit leitet. Dies war sehr interessant und hilfreich für mich, denn man kann sich vieles abgucken. Am Ende des Arbeitstages hatten wir noch ein kleines Treffen mit allen Kollegen, dort wurde uns unter anderem Mitgeteilt, dass unser Training jetzt offiziell vorbei ist. Jetzt wird es ernst.

Das Wochenende beginn Freitag mit einer Pub Crawl. Am Samstag ging es weiter mit einem Tagesausflug nach Swanage. Die Fahrt war zwar sehr lang aber es hat sich definitiv gelohnt.

Auf der Fahrt nach Swanage
Swanage

Am Abend sind wir dann noch in Club feiern gegangen weil einer sein Geburtstag feiern wollte. Wir waren alle zwar mega fertig von dem Tag aber trotzdem war es ein legendärer Abend. Was im Club passiert, bleibt auch im Club.

Heute hieß es einfach nur Netflix and chill.

High ropes training

Diese Woche hatten wir high ropes training. Bei dem activity centre wo ich bin gehören zu high ropes: Bogenschießen, Klettern, Seilbahn und Abseilen.

Am Montag fing es mit Bogenschießen an. Vom Aufbau bis zur Durchführung wurde uns alles bis ins kleinste Detail erklärt, da Bogenschießen auch sehr gefährlich weden kann wenn ein Kind es falsch ausführt. Nachdem uns alles erklärt wurde, waren wir selber an der Reihe. Jeder von uns musste die Einweiung machen, die Durchführung zeigen und ein Spiel erklären und spielen. Mein Lieblingsspiel hat etwas mit Essen zutun. Je nachdem in welchen Feld die Kinder treffen haben sie zum Essen unterschiedliche Sachen zur Verfügung. Zum Beispiel wenn sie ins gelbe Feld in der Mitte treffen haben sie eine Gabel oder wenn sie nur das weiße Feld außen treffen haben sie nur eine Serviette zur Verfügung. Wenn die Kinder gut sind treffen sie verschiedene Felder und haben somit auch mehr zur Verfügung.

Am Dienstag hatten wir dann Klettern als Training. Ich dachte beim Bogenschießen muss man schon viel beachten aber Klettern hat es noch getoppt. Dadurch das man da auch noch Seile und Karabiner hat, die man selbst Knoten und alles richtig aufbauen muss. Der gesamte Dienstag bestand daraus, dass wir die Knoten lernen und das aufbauen der Aktivität. Zum Ende des Tages wurden wir immer besser und die Zeit wurde zusätzlich gestoppt, da wir morgens nur ungefähr 15 Minuten zum aufbauen haben.

Mittwoch und Donnerstag haben wir die ganze Zeit weiter geübt. Außerdem kam dazu, dass wir beim Klettern das sichern gelernt haben. Also wenn einer klettert das Seil immer stramm zu ziehen. Dies haben wir dann selber ausprobiert, indem jeder mal klettern durfte und von den anderen gesichert wurde. Das Klettern und das sichern war beides richtg vool. Als man das erste beim Klettern heruntergelassen wurde war es ein sehr komisches Gefühl aber mit der Zeit hat man sich daran gewöhnt.

Ich beim sichern
Ich beim Klettern

Wie beim Bogenschießen hatten wir auch beim Klettern die Möglichkeit eine Einheit zu leiten und Feedback zu bekommen. Beim Klettern an der Kletterwand bin ich über meine Grenzen gegangen und habe es bis ganz oben geschafft. Da war ich richtig stolz auf mich. Das Gefühl werde ich nicht so schnell vergessen.

Am Freitag wurde der Plan dann ein bisschen geändert, da die bei der Einheit mit den Kleinkindern noch Leute brauchten. Somit haben wir dann morgens mit den kleinen Kindern gespielt. Die Einheit hatte ich bereits letzte Woche schonmal gemacht. Dieses mal war es aber besser da wir zum Schluss als die Eltern mit den Kindern weg waren wir noch Kastanien auf den Feuer gekocht haben. Es war sehr spannend für mich, weil ich es davor noch nie gemacht habe. Ich muss es aber nicht nochmal machen, da Kastanien nicht zu meinen Lieblingsessen gehören. Am Nachmittag stand dann Seilbahn auf den Plan. Wie auch beim Klettern wurden uns die Knoten gezeigt und wie man das System aufbaut. Nachdem wir es selber ausprobieren durften, dass System aufzubauen, ging es zur Seilbahn. Dort haben wir dann das herunterlassen von Kindern an Kindern direkt gelernt und selber ausprobiert.

Eines habe ich nach der Woche mitgenommen. Nämlich das ich sehr viel Hornhaut an den Händen bekomme vom vielen Knoten machen und Seilen halten. Dieses Wochenende ist nichts geplant, da die Woche sehr anstrengend war, weil wir sehr viel gelernt haben und ich jetzt erstmal Ruhe brauche.

See reinigen und Training

Die letzte Woche fing damit an, dass wir den See reinigen durften, da sich Algen an der Oberfläche abgesetzt haben und es nicht schön aussah. Wir haben uns also alte Sachen angezogen ins Boot gesetzt und mit Haken die Algen herausgeholt. Dies hat sehr viel Kraft gekostet und es hat auch nicht sehr angenehm gerochen. Am Ende des Tages waren wir zum Glück fertig und jeder hat erstmal eine Dusche genommen.

Die anderen Tage hatten wir wieder Training. Freitag war es ein besonderes Training, da wir mit Kleinkindern im Alter bis zwei Jahre im Wald gespielt haben und anschließend am Feuer gekocht haben. Normalerweise haben wir Kinder im Alter von 6-16 Jahren.

Am Samstag war ich mit einer Freundin in Portsmouth. Dort waren wir shoppen un einem Outletcenter und in einem normalen Einkaufszentrum. Außerdem waren wir noch auf den Spinnaker Tower und hatten eine wundervolle Aussicht über Portsmouth.

Aussicht vom Spinnaker Tower
Im Hintergrund ist der Spinnaker Tower

Eine andere Freundin hat sich währenddessen in Portsmouth mit einen Engländer getroffen um hier ein bisschen Kontakt mit den Einheimischen zu bekommen. Ich überlege, ob ich das auch mache, da man so auch neue Freundschaften knüpfen kann.

Am Sonntag war ich noch in Southampton shoppen, da ich in Portsmouth keine Winterjacke gefunden habe. Jetzt habe ich kein Geld mehr. Am Abend haben wir noch ein Filmabend gemacht.

Grüße aus England

Wochenbericht 4.Woche

Diese Woche war es beim Arbeiten ein bisschen chaotisch, da zwei Leute suspendiert wurden und kurz vor Arbeitsbeginn der Plan, wer was leitet, nochmal geändert wurde. Die Woche bestand aus Training und Einheiten leiten. Es würde mich ja nicht stören, wenn der Plan geändert wird aber ich hatte mich schon auf meine Einheiten vorbereitet und habe dann eine andere Einheit bekommen, die ich vorher noch nie gemacht hatte. Zum Glück hatte noch ein anderer die gleiche Einheit und dann haben wir die zusammen gemacht. Am Ende war es gar nicht schlecht, da ich jetzt auch weiß wie man die Einheit leitet.

Diese Woche war ich außerdem auch noch beim Arzt um mich Registrieren zu lassen. Hier in England muss man echt viel Papierkram ausfüllen. Außerdem wollten die auch echt viel über den Alkoholkonsum wissen was mich echt gewundert hat.

Am Freitag waren wir dann Abends mit ein paar Leuten von der Arbeit in Southampton feiern. Wir waren insgesamt in drei Clubs und hatten echt viel Spaß. Zwei Leute von uns standen immer auf einer Bühne und haben uns andere animiert mitzumachen. Danach sind wir noch zu McDonalds gelaufen um etwas zu essen. Wir haben aber dann doch nichts zu essen geholt weil die Schlange da unglaublich lang war. Insgesamt war es ein cooler Abend der auf jedenfall wiederholt werden muss.

Sorry für die schlechte Qualität

Gestern musste ich arbeiten. Hier auf dem Gelände fand ein FoodFestival statt. Ich durfte den ganzen Tag die Autos einweisen und zeigen wo sie parken sollen. Es war eigentlich ganz cool weil jeder Autofahrer sich immer bedankt hat wenn du ihm geholfen hast wie weit nach vorne er noch fahren kann oder wo er überhaupt langfahren muss. Am Ende des Tages taten meine Beine sehr weh vom stehen.

Training, Training, Training…

Jetzt bin ich schon fast drei Wochen hier und mir gefällt es richtig gut. Zurzeit haben wir noch sehr viel Training in den einzelnen Einheiten, die wir dann später leiten werden. Das Training besteht darin, dass wir z.B. bei den Niedrigseilgarten wissen, dass immer nur zwei Kinder auf einer Plattform stehen dürfen oder das die Person die gerade das Hindernis überwindet immer durch eine andere Person gesichert werden muss. Für andere Einheiten haben wir auch sehr viele Spiele kennengelernt.

Am Donnerstag war ein ganz besonderer Tag, wir mussten unsere erste Einheit alleine machen. Dadurch, dass noch Gruppen für ein Tagesausflug kamen, war sehr viel los an dem Tag, da ja noch Schulklassen über die ganze Woche da waren. Ich war sehr nervös und es hat auch noch nicht alles so geklappt, aber nur dadurch lernt man.

Gestern sind eine Freundin und ich nach Brighton gefahren. Brighton ist eine sehr tolle Stadt. Ich kann es jedem nur mal empfehlen, wenn er hier in England ist auch mal ein Tag nach Brighton zu fahren. Der Strand in Brighton hat mir sehr gut gefallen, da das Wasser so schön klar und der Strand an sich sehr aufgeräumt und ordentlich ist. Ich wäre sehr gerne baden gegangen, aber dazu war das Wasser einfach zu kalt. Direkt am Strand ist ein Turm mit den man mitfahren kann, der bis zu 500m hoch geht und von da oben hat man eine tolle Aussicht. Außerdem gibt es in Brighton schöne kleine Gassen und schöne Parks. In der Innenstadt kann man genauso gut shoppen gehen wie in Southampton.

Aussicht vom Turm in Richtung Westen
Aussicht vom Turm in Richtung Osten
Hinten links sieht man den Turm

Heute schnappen wir uns die Stand-up-paddelings und Kanus und fahren auf dem Fluss ein bisschen herum.

Regnerische Grüße aus England

Teambuilding und First Aid

Diese Woche stand für uns das erste Programm auf dem Plan. Am Montagmorgen durften wir zum ersten Mal am täglichen Morgenmeeting dabei sein. Dort werden Sachen besprochen, wie welche Schulklasse heute kommen und ob es dort irgendwelche besonderen Dinge zu beachten sind oder ob man generell an den Tag irgendetwas beachten muss. Am Montag sind zusätzlich noch sieben Auszubildende angefangen. Alle sieben sind Engländer. Montag und Dienstag stand Teambuilding auf den Plan. Dabei haben wir uns sehr gut kennengelernt. Am Montag haben wir außerdem gelernt wie man ein Lagefeuer macht. Dies war ziemlich cool, da es geregnet hat und wir niemals auf die Idee gekommen wären bei Regen ein Lagerfeuer zu machen, aber es hat geklappt.

Unser erstes selbstgemachtes Lagerfeuer bei Regen

Die Teambuildingaufgaben waren sehr lustig. Eine Aufgabe war z.B. ein Tischtennisball aus einer Röhre zu bekommen die Löcher hatte. Es war sehr schwer alle Löcher zuzuhalten während von oben Wasser hineingeschüttet wurde. Der ein oder andere wurde dabei sehr nass. Eine andere Aufgabe war auch noch, dass wir ein Floß gebaut haben. Wir haben Holzstangen, Bänder und Regentonnen zur Verfügung gestellt bekommen. Daraus haben wir dann ein Floß gebaut und es auf Wasser gelassen. Leider hat es nicht sehr lange gehalten und viele sind ins eiskalte Wasser gefallen. Ich bin zum Glück nur bis zum Hals reingefallen, was mir aber auch schon gereicht hat.

Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag hieß es dann Erste Hilfe Kurs. Es war ziemlich anstregend, da es 90% aus zuhören bestand und sehr viele spezielle Begriffe wie Gehirnflüssigkeit auf Englisch gefallen sind, was man oft nicht verstehen konnte. Aber keine Sorge, das was ich wissen muss weiß ich.

Jeden Donnerstag findet außerdem ein Lagerfeuer statt. Wir Freiwilligen haben uns in die letzte Reihe gesetzt und einfach mal zugeguckt. Andere Freiwillige und Mitarbeiter haben insgesamt drei Schulklassen etwa eine Stunde mit Lieder zum Mitsingen und Mittanzen unterhalten. Die Texte die gesungen wurden waren sehr lustig und die Kinder hatten sehr viel Spaß. Sogar die Lehrer.

Gestern waren wir wieder in Southampton und noch einige Sachen zu besorgen, die wir letztes Mal vergessen hatten oder uns über der Woche noch eingefallen sind.

Heute habe ich erstmal ausgeschlafen. Nachher werde ich noch ein bisschen Sport machen. Sonst heißt es Netflix und Chill.

Update nach vier Tagen

Nun bin ich schon vier Tage hier und mir gefällt es sehr gut. Die Sprache fällt mir zwar noch schwer zu sprechen, aber das kommt noch. Am Freitag sind wir morgens mit dem Zug nach Eastleight gefahren, dort wurden uns die Geschäfte gezeigt wo wir was am besten kaufen können. Nach dem Mittagsessen haben wir ein paar Teambuilding Sachen gemacht, den Niedrigseilgarten erklungen und beim Bogenschießen coole Challenges gemacht. Ich hätte echt nicht gedacht, dass ich beim Bogenschießen die Scheibe treffe, aber es ging. Am Abend haben wir dann noch Informationen bekommen wie alles hier so abläuft und die Uniform anprobiert.

Am Samstag sind wir mit dem Zug nach Southampton gefahren. Southampton ist ein Traum zum shoppen. Ich hätte da so viel Geld lassen können. In Southampton haben wir hauptsächlich geshoppt und sind am Ende noch kurz zum Hafen gegangen.

Gestern war es etwas bewölkt

Heute ist Sonntag und ich werde heute mein Zimmer noch etwas dekorieren und etwas Sport machen sonst ist nichts geplant was auch mal sehr schön ist, da die letzten Tage sehr anstrengend waren.

YMCA Fairthorne Manor

Am 05.09.2019 ging es endlich zu meiner Einsatzstelle. Mit vier anderen Freiwilligen ging es von London aus in das etwas mehr als eine Stunde entfernte Southampton. In der Einsatzstelle angekommen wurden wir erstmal vorgestellt und haben zusammen etwas gegessen. Nach dem Essen wurden uns unsere Zimmer gezeigt. Ich teile mir mein Zimmer mit einer anderen Freiwilligen aus Deutschland. Nachdem uns unsere Zimmer gezeigt wurden, wurde uns das Gelände gezeigt. Es ist sehr groß, aber auch sehr schön. Man kann hier viele verschiedene Sachen machen z.B. Kanu fahren, Stand-up Paddeling, Bogenschießen, Klettern und vieles mehr. Das Essen ist hier typisch England, was ich sehr gut finde.

Welcome to England

Am 03.09.2019 ging mein Abenteuer los. Ich bin morgens in London angekommen und wurde da von meiner Entsendeorganisation in Empfang genommen. Vom Flughafen aus ging es per U-Bahn und zu Fuß zur Jugendherberge. Nun hatte ich noch zwei Orientierungstage in London vor mir, bevor es endlich zu meiner Einsatzstelle nach Southampton geht. Es waren zwei sehr schöne Tage. Wir haben eine Stadtführung durch London bekommen, viele Informationen für unser Auslandsjahr bekommen und viele neue internationale Leute kennengelernt. Es waren insgesamt 70 neue Freiwillige in London aus Ecuador, Russland, Südafrika, Kanada, Amerika und Deutschland.

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