Diese Woche war eine traurige aber auch besonders schöne Woche. Denn durch die Covid-19 Krise ist dies vorerst meine letzte Woche in Fairthorne gewesen.
Das Auswärtige Amt hat uns Freiwilligen mitgeteilt, dass wir schnellstmöglich nach Deutschland zurück reisen sollen. Jetzt bin ich seit Freitag wieder in Deutschland. Auch wenn es momentan nicht so aussieht, hoffe ich, dass wir bald wieder zurück können und unser freiwilliges soziales Jahr fortsetzen können.
Naja nun zu dem positiven der Woche. Ich durfte diese Woche zum ersten Mal mit einem Kollegen linken. Zu linken bedeutet, dass man für eine Schulgruppe verantwortlich ist. Man ist für die Lehrer die Ansprechsperson und tut alles, damit die Gruppe einen tollen Aufenthalt in Fairthorne hat und wieder kommen möchte. Außerdem isst man mit den Kindern und macht das Abendprogramm. Das heißt also, du arbeitest von Morgens acht bis Abends halb neun. Mit der Schulgruppe haben wir an den ersten zwei Abenden Spiele gespielt, ein Mal drinnen und ein Mal draußen. Es macht echt einen Unterschied Spiele mit 15 oder 60 Kindern zu spielen. Wir mussten wirklich überlegen, ob es besser ist auf zwei Spielfelder zu spielen oder auch ob das Spiel überhaupt mit so vielen Kindern funktionieren kann. Mittwoch hieß es dann Campfire. Was ich bei diesem Campfire noch nicht wusste, war, dass es erstmal mein letztes Campfire sein wird. Und damit auch mein letzter Abend mit der Schulgruppe. Dafür, dass es eigentlich nicht als unser letztes Campfire geplant war, war es trotzdem ein richtig schönes Campfire. Man kann sich das wie im Fernsehen vorstellen. Mit einem richtig schönen großen Feuer, geile Lieder und Kinder die richtig laut mitsingen und einfach Spaß haben. Ich hatte zwar am Donnerstagmorgen noch Einheiten mit der Schulgruppe, wurde aber dann vom Arbeiten freigestellt, damit ich meine Koffer packen kann. Somit war das Linken dann vorzeitig beendet. Trotzdem war es eine superschöne Zeit auch deshalb, weil man mit den Kindern mehr in Kontakt kommt.

Außerdem habe ich diese Woche auch meine erste High Ropes Observation bestanden. Man braucht in den High Ropes Aktivitäten zwei bestandene Observations um alleine mit den Kindern Einheiten durchführen zu dürfen. Jetzt bräuchte ich noch eine Observation in der Einheit Seilbahn, um diese alleine leiten zu dürfen.
Am Donnerstagabend hieß es dann leider Abschied nehmen. Unsere Seniors haben Snacks organisiert und Luftballons für uns aufgeblasen. Zusätzlich hat jeder noch ein unterschriebenes T-Shirt als Erinnerung bekommen.

Und damit endet mein internationaler Jugendfreiwilligendienst vorerst. VORERST.






















