Vollgepackte Woche

Wie schon angekündigt war es diese Woche sehr stressig. Auf der Arbeit war es zwar wie immer sidework, dafür ist nach der Arbeit sehr viel passiert. Am Montag waren wir von der Arbeit aus auf den Weihnachtsmarkt in Southampton. Der Weihnachtsmarkt in Southampton ist ein besonderer Weihnachtsmarkt, denn es ist ein deutscher Weihnachtsmarkt. Allerdings war es eher ein mix aus Weihnachtsmarkt und Oktoberfest. Das Essen und Zutrinken waren gleich wie auf einen Weihnachtsmarkt. Allerdings konnte man da in so Art Bierzelten sitzen die aussahen wie beim Oktoberfest. Aufjedenfall waren alle Englander richtig begeistert von einer deutschen Bratwurst.

Am Mittwoch war dann wieder von der Arbeit aus ein Quiz. Das Quiz bestand aus unterschiedliche Kategorien. Zwei Fragen wusste ich sogar auch, denn die Antworten waren Deutschland. Das Quiz bestand nicht nur aus Fragen, denn wir mussten auch noch aus rohen Spaghettis und Marshmallows probieren den höchsten Turm zu bauen. Außerdem mussten wir auch noch probieren die längste Mandarinenschale zu haben. Dies war sehr lustig, denn wir dachten wir haben richtig die lange Schale und dann haben wir die Schale vom Nachbartisch gesehen und die war fast so lang wie ich.

Am Donnerstag war der Stichtag für unsere Türdekoration. Alle die hier leben mussten ihre Tür weihnachtlich dekorieren. Das Dekorieren war echt cool, weil wir hier Abends zusammen saßen und gemeinsam gebastelt und auch teilweise auf den Flur vor unserer Tür gesessen haben mit lauter Weihnachtsmusik. Bevor der Wettbewerb gestartet hat, haben wir uns eine Jury zusammen gesucht. Die bestand aus drei Mitarbeitern. Die kamen dann am Donnerstag in der Mittagspause und waren richtig vorbereitet. Mit Papier, Stift und unterschiedliche Bewertungskategorien gingen wir dann von Tür zu Tür. Meine Tür hat leider nicht gewonnen.

Meine Tür

Am Freitag haben wir morgens bei der Arbeit gewichtelt. Wir haben uns alle Tassen gegenseitig geschenkt, weil alle hier wie verrückt Tee uns Kaffee trinken. Ich habe eine typische Weihnachtstasse bekommen.

Am Abend haben wir dann alle anderen Mitarbeiter die hier nicht leben zu einer Christmas movie night eingeladen. Wir haben dafür extra Plätzchen gebacken, aufgeräumt und Kakao gemacht. Wir haben love actually geguckt. Ich kannte den Film davor nicht und ich muss sagen der macht Kevin allein Zuhause echt Konkurrenz.

Den Freitag werde ich nicht so schnell vergessen. Wir spielen jeden Abend UNO und das Spiel ist richtig ernst geworden, denn wer im letzten Spiel an den Tag verliert kommt auf die sogenannte „Top of the Bottom, wall of shame“ liste. Ich habe an diesen Abend verloren. Nun sind alle die hier leben auf der Liste. Ich habe es stolze 19 Runden geschafft beim letzten Spiel nicht zu verlieren.

😦

Jetzt ist erstmal Wochenende wo ich die letzten Weihnachtsgeschenke besorgen werde. Nächste Woche fangen dann die Daycamps an und dann geht es auch schon nachhause nach Deutschland.

Eine von unseren Sidework aufgaben. Wir sollten das Boot entleeren. Irgendwann ist uns dann aufgefallen, dass es gar nichts bringt, da am Ende des Boots ein Loch ist und da immer wieder Wasser reinfließt.
Haben den Weihnachtsmann auf der Arbeit getroffen

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